Viele hilfreiche kleine Tipps

Übermittelt von User: eckyusonic

Mich hatte es stark gewundert, dass viele Seramis gar nicht kannten, aber sehr positiv überrascht waren. Viele brachten kränkelnde Pflanzen mit und hofften, dass Seramis wie eine Medizin wirkt und bei einem bekam ich schon die Rückmeldung, dass es seinen Pflanzen schon merklich besser geht. Einem Partygast gefiel das Tongranulat so gut, dass sie es sogar als Streudeko verwenden würde. Ein anderer berichtete mir per Zufall von seinem Schneckenproblem, da wir auf die Gartenpflege gekommen sind – und da ich alles aufmerksam durchgelesen und mich informiert hatte, konnte ich ihm den Tipp geben, dass Seramis auch gegen Schnecken helfen soll, wenn man es grob um die Pflanzen streut. Bin ja mal gespannt! Da ich ein sehr großer Freund von Balkonkästen bin, aber leider immer mit dem Gießproblem zu kämpfen habe, kam ich auf die glorreiche Idee Seramis als Wasserspeicher in die Erde zu mischen – mal sehen was passiert!

Einige waren sehr erstaunt, dass es auch Seramis extra für Orchideen gibt. Einer meiner Gäste fährt öfters im Jahr in den Urlaub und ist hellauf begeistert, dass man nicht immer extra jemanden für das Blumengießen beauftragen muss. Ein Gast hat mir berichtet, dass er im Sommer auf der Terrasse eine Engelstrompete stehen hat. Wie man weiß, ist diese sehr wasserhungrig, durch das Umtopfen auf Seramis kann man das Gießen fast halbieren.

Einige wussten nicht mehr, dass es Seramis noch gibt, da dies nicht mehr im TV beworben wird. Den Gießanzeiger finden alle super praktisch, da einige leider ihre Blumen übergossen haben. Erstaunlich ist auch, dass man direkt nach dem umtopfen düngen darf. Schade ist es, dass es leider keine speziellen Töpfe gibt, die man im Falle eines Übergießens clever nutzen kann. Weiterhin wäre Seramis in verschieden Farben ganz toll – so kann man das Substrat an den wohnlichen Gegebenheiten anpassen. Seramis ist sehr dekorativ, nur leider setzt es mit der Zeit eine Salzablagerung vom Dünger an der Oberfläche an.

Nachtrag 22.04.2013

Seramis Orchideensubstrat ist auch gut für Bromelien, da sie es ja luftig mögen. Auch für Samen habe ich mit Seramis bereits gute Erfahrungen gesammelt. Darüber hinaus kann es prima in Hängeampeln verwendet werden, da sie dann nicht so schnell austrocknen.

Wenn man sicher gehen will, dass der Gießanzeiger korrekt im Wurzelballen sitzt, dann kann man ihn schon reindrücken, sobald die Pflanze im Topf ist und erst dann das restliche Granulat darüber schütten. Ich habe meine Orchideen in das Substrat umgetopft und ich bin begeistert. Es ist kinderleicht umzutopfen. Meine Orchideen sehen echt toll aus. Wenn ihr eure Orchideen liebt, topft sie um. Sie werden es euch danken. Das Substrat passt sehr gut für normale Orchideen. Aber für Mini-Orchideen ist es nicht so gut, da die Stücke etwas zu groß für die kleine Töpfe sind. Aber empfehlen würde ich das Produkt trotzdem, wenn man es etwas mit normalem Seramis mischt.

Nachtrag 02.05.2013

Jeder kennt es sicher aus eigener Erfahrung: Irgendwie fühlen sich die Pflanzen nicht wohl und man kommt nicht darauf, an was es eigentlich liegen könnte. Eine von vielen Möglichkeiten ist, dass man mit der Düngung – sprich Menge – nicht richtig umzugehen weiß. Zum einen gibt es die Möglichkeit, dass die Pflanze überdüngt ist, d. h., dass man ihr zu viel Düngemittel verabreicht hat. Man erkennt sie an gelben Blatträndern, die sich bilden. Die Pflanzen beginnen auch häufig zu welken, weil in diesem Falle die Wurzelspitzen verbrannt sind.

Man kann versuchen, überdüngte Pflanzen folgendermaßen zu retten: Man stellt sie einige Stunden in lauwarmes Wasser und gießt sie einige Male so kräftig, dass das Gießwasser ablaufen kann. Dadurch werden die Düngesalze wieder ausgewaschen. Wenn man die Pflanze in Zukunft vorsichtig, aber gleichmäßig gießt, können sich die Wurzeln und somit auch die Pflanze wieder erholen. Zum anderen gibt es natürlich auch das Gegenteil, dass eine Pflanze hungrig ist, d. h. sie hat zu wenig Dünger erhalten. Diese erkennt man daran, dass die Blätter gleichmäßig gelb werden und dass die Pflanze nicht richtig wächst. Hier kann eine regelmäßige Düngung helfen.

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