Meine Freundin kam mit einem riesigen Elefantenfuß

Übermittelt von User: Rangias
Datum der SERAMIS Umtopf-Party: 04.05.2013
Anzahl der Gäste: 7

Dingdongding. Der erste Gast kommt. Nein. Gleich alle 6 Nachbarn auf einmal, mit dabei 2 Orchideen, 1 schicke Arancia, 1 Gewürzlorbeerbäumchen und 1 Zitrusbäumchen. Und einer ohne Pflänzchen, statt dessen mit einem Bowlegefäß mit Erdbeerbowle. Lecker. Meine Freundin kommt kurz darauf auch noch zusammen einer Sackkarre und ihrem riesigen Elefantenfuß und einer kleinen Efeuranke.

Ich bin etwas sprachlos, das Füßlein steht in einem ca 50x70cm großen Topf und ist ca 1,80 groß. Nach einer kurzen Vorstellung aller gibts erstmal Kaffee, Tee, Bowle und Kuchen. Und nach dem üblichen Schnack, steigt mein Blutdruck und ich mache mich ans Vorstellen der Seramisprodukte und des Prinzips. Ich schappe mir meinen Geldbaum und löse ihn aus seinem Topf. Die alte Erde brösel ich ab. In einem neuen Topf gebe ich etwas Seramis Tongranulat ( ca. 1/3 des Topfvolumens), stelle den Geldbaum hinein und fülle weiter mit Seramisgranulat auf. Dann stecke ich den Gießanzeiger in den Wurzelballen und bedecke den gesamten Ballen bis zum Stamm weiter mit dem Granulat. Zu Letzt gieße ich das Bäumchen mit ca 200 ml Wasser an. Und dann kamen schon die ersten Fragen. Warum habe ich nicht die gesamte Erde entfernt?

Zum ersten Angießen reicht so wenig Wasser? Wie sehe ich wann ich genug gegossen habe? Ich verteile das Infomaterial und beantworte die Fragen so gut es geht. Dann gehts auf ans Selbermachen. Außer bei einer Orchidee die mit Ihrem Topf regelrecht verwachsen war und dem Elefantenfuß gabs keine Probleme, alle haben sofort das Seramisprinzip verstanden und mit Feuereifer mit angepackt. Soviel Eifer das der Wäschekorb mit dem Granulat plötzlich vom Tisch fiel, als wir zu viert den Elefantenfuß aus seinem Topf befreiten. Wir reinigten dann den großen Kübel und waren etwas verwundert, wie wenig Erde an dem Wurzelballen hängenblieb oder auch im allgemeinen im Kübel war. Ansonsten haben wir den Fuß ebenso in Seramis gesetzt wie die anderen kleinen Pflanzen zu vor. Nur den großen Gießanzeiger muss sich meine Freundin selber holen. daran hab ich dann nicht mehr gedacht.

Die verwachsene Orchidee stellt sich als Senior raus. Laut meiner Nachbarin wohl schon 23 Jahre alt. Sie hat diese von ihrem Mann zur Verlobung bekommen und hat wohl dunkelrote Blüten am 7 Blütentrieben und 27 Blätter.Ein riesiges Teil aber einfach schön obwohl sie schon 2 Jahre nicht geblüht hat. Die Orchidee hatte auch schon 2 mal Kindel ausgebildet, diese haben aber das einpflanzen nicht überlebt. Nachdem ich die Geschichte gehört habe, hatte ich etwas angst das die orchidee das umtopfen nicht verträgt, aber meine neue Nachbarin lies sich nicht beirren. Wir mussten dem Plastiktopf mit Cuttermessern stückchenweise rausschneiden und haben bestimmt 2/3 des Wurzelgeflechts entfernt, aber das war auch abgestorben und teils verfault. Viel blieb nicht übrig.

Wir setzten die Orchidee in das Orchideensubstrat und haben das Ganze mit PFlanzstäben stabilisiert und kurz in Wasser getaucht. Ich hoffe die alte Orchidee übersteht die Prozedur und erblüht wieder. Dann waren wir erstmal fertig, haben noch eine Runde geplaudert und ich habe die Bewertungsbögen ausgeteilt. Da drohte kurzzeitig die Stimmung zu kippen. Meine Nachbarn fanden das doch recht befremdlich. Ich habe dann nochmal den Gewinn dieser Party erklärt und drauf hingewiesen das alles freiwillig ist und anonym behandelt wird und keine Verträge geschlossen werden oder ähnliches. 2 Wollten keinen Bogen ausfüllen, was aber für mich ok war. Nebenbei habe ich dann noch einige meiner eigenen “Kinder” umgetopft und bin gleich einige Ableger und Kindel losgeworden. Es wurde noch viel über Orchideen gefachsimpelt, das Prospekt zu den Orchitop Töpfen gab den Anstoß dazu.

Um 21 Uhr sind dann alle …. leider… endlich….gegangen. Es hat viel Spaß gemacht, war echt anstrengend und das nächste Mal gebe ich die Schwere und Größe der Pflanzen vor. Einen Elefantenfuß umtopfen ….. Nein. Den lasse ich nur noch umtopfen 🙂 merci Rangias

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